Wednesday, December 17, 2008

Sommer



Ich bin einfach nur glücklich im Moment daß ich hier leben kann, es ist einfach wunderbar, jetzt wo es Sommer wird. Die weißen Strände, oder nach der Arbeit die Pinguine besuchen (wenn ich mal Zeit habe) und die Wochenenden beim zelten am Strand, Lagerfeuer, Bootfahren und offenem Grill zu genießen.

Kokain

Ja, ihr habt vrichtig gelesen, es geht diesmal wirklich um dieses teure, gefährliche Pulver, und das könnte glatt der Stoff zu einem Thriller sein (oder eher einer Gangsterkomödie...):
Fangen wir mal vorne an... vor einigen Wochen wurde auf einem Fischschlepper eine große Menge geschmuggeltes Kokain gefunden, insgesamt 29 kg! (Was das Wert ist, kann ich nicht genau sagen, aber eine ganze Menge). 2 Seeleute haben es geschmuggelt und es war wahrscheinlich auf dem Weg von Südamerika nach Spanien (sicher nicht für hier bestimmt.)
Es wurde beschlagnahmt und die beiden Seeleute wurden in Sicherheitsgewahrsam genommen. Vor circa dann 2 Wochen, die große Aufregung: 23 kg des Kokains waren verschwunden! Das Kokain war im Gefängnis in einer Zelle gelagert gewesen und von dort ist es abhanden gekommen. Jeder machte sich natürlich seine/ihre eigenen Gedanken über das "Abhandenkommen" und es gab die wildesten Phantasien, es ging sogar soweit das Leute zum Scherz Tüten mit Mehl auf der Straße "rumliegen" ließen.
Meine eigene Theorie war die folgende: Der Geist mußte das Kokain gestohlen haben. Geist: Man erinnere sich, im Juni 2007 gab es ein großes Problem im Polizeirevier (wo sich auch die Zellen befinden). Eine Reihe der Polizisten weigerte sich Nachtdienst zu tun oder allein Dienst zu haben, da es angeblich spukte. Der ganze Spuk war erst beendet, als sowohl der katholische als auch die protestantische Pastor einen Exorzismus im Polizeirevier durchgeführt haben. Tja, ch denke der Geist ist zurück gekommen und wollte sich ins Drogengeschäft einbringen. ABER, die Lösung ist viel einfacher. Einer der Seeleute war in der Zelle neben dem Kokain eingesperrt. Das Kokain war hinter der Tür gestapelt und unter den Gefängnistüren ist ein ca. 6 cm breiter Schlitz. Der Seemann hat also ainen Haken an einem Stab gebaut und die Kokainpäckchen aus der Zelle gefischt und in die Toilette geworfen um Beweismaterial zu vernichten!!!
Also, wie gesagt, viele Grüße aus Schilda, wo das Kokain neben dem Drogenkurier verstaut wird und wo auch mal ein Polizist als der Landesweit einzige "Händler" von Marihuana ist, oder die Polizeistation von einem Geist lahmgelegt wird!

Friday, November 28, 2008

Camping auf Long Island


Letzten Freitag, das Wetter war gut, machten wir uns (5 Frauen und 1 Hund) auf einen Campingtrip am Strand von Long Island, einer Farm mit einem kilometerlangen Sandstrand... Und das erste Mal daß ich mein geniales, neues, kleines Ultraleichtzelt ausprobieren konnte. Wir sind gut angekommen und nachdem wir einen schönen Platz gefunden hatten, was zu essen (und zu trinken!!!) hatten, haben wir ein nettes kleines Lagerfeuer angezündet und die Nacht durchgequatscht (naja, nicht ganz ;-)), aber es ist schon klasse direkt am Meer zu campen!
Die Nacht war recht kalt und es wurde früh hell, und weil wir nicht schlafen konnten, haben wir um 6 Uhr angefangen am Strand Drachen steigen zu lassen.
Morgens sind wir dann los zu einer Wanderun, wir haben nur die Zelte stehen lassen, damit wir uns reinsetzen konnten sollte es regnen... wir sind auf einen Berg geklettert, und die Aussicht war toll, und hatten oben ein Picknick... dann fing der Wind an!
Es wurde zu einem richtigen Sturm, und wir konnten kaum mehr sehen. Als wir endlich zurück am Auto waren, waren von meinem tollen neuen Zelt nur noch die Heringe da!
Glücklicherweise sind wir aber alle heil nach hause gekommen.
Mein Zelt wurde aufs Meer geweht... und, wie es der Zufall will, gestern haben es Freunde, die eine Pinguin Zählung durchgeführt haben, am Strand gefunden (allerdings ohne Pinguin drin). Bleibt nur noch abzuwarten ob es noch brauchbar ist!

Sunday, November 23, 2008

Urlaub!



Jetzt ist es schon eine Woche her, daß ich aus meinem Urlaub in Argentinien zurück bin. Und anfühlen tut es sich noch länger :-).
Es war ein super Urlaub, nur daß die Erholung etwas zu kurz kam... obwohl ich sogar nur einen kleinen Teil des Landes bereist habe. Alles hier zu erzählen würde den Blog sprengen, darum nur einige Highlights:
- Weintour mit Fahrrad in Mendoza
- Weintest Abend in Mendoza- Jetzt weiß ich wie man gute Wein erkannt und testet, und auch welcher der beste Wein für welche Gelegenheit ist - Ihr könnt mich einfach fragen (und damit war auch so ziemlich der kulturelle Teil abgehakt).
- Wandern in den Anden, und 30 m über eine Felsklippe abseilen!!! (das war der höchste Adrenalinschub des Urlaubs)
- Gleitschirmfliegen, mit den Kondoren, genial!
- Das Che Guevara Geburtshaus und Museum besucht
- Ich war reiten und habe Polo spielen gelernt!!! (Aber habe noch immer nicht den passenden reichen Mann getroffen)
- Habe viele Kirchen in Cordoba besucht
-War in Buenos Aires... und ihr werdet es nicht glauben, ich habe Tango getanzt!
Und Steak gegessen, sightseeing, Evita Perons Büro besucht... Sie hat einen Kultstatus und wird fast wie eine Göttin verehrt, noch immer! Ein paar kleine Fakten: Nach ihrem Tod, mit nur 33 Jahren, wurde sie einbalsamiert, und ihr Körper in einem gläsernen Sarg aufgebahrt. In diesem Zustand blieb sie für 3 Jahre in ihrem Büro in dem "Haus der Gewerkschaften" so damit sie immer bei ihren "Genossen" bleiben konnte. Allerdings wurde sie bei einem Militärcoup gekidappt und ihr Leichnahm wurde in verschiedenen Gebäuden und später Ländern versteckt.
So, das ist es erst mal über meinen Urlaub.