Thursday, October 16, 2008
Wednesday, October 8, 2008
Ein Wochenende auf dem Land - Oder: Offroading- wie man es nicht machen sollte ;-)
Am langen Wochenende (es war Torf-stech Montag) sind wir mit 7 Leuten und 3 Autos nach Northarm, einer kleinen Siedlung im norden der Insel gefahren in eine Art Ferienhaus und wollten eigentlich Fischen und wandern gehen. Ausserdem hatten wir Massen zu Essen und, wichtig, trinken dabei. Leider war das Wetter fürchterlich. Als wir Sonntag morgen, nach einer langen und netten Nacht aufwachten, hatte es geschneit!
Wir haben uns entschieden uns auf die Suche nach den Pinguinen und dem "legendären" Strand Bullpoint zu machen, nachdem andere Wochenendgäste aus der Siedlung (zufällig Bekannte aus Stanley) uns am Abend vorher davon berichtet hatten dass sie dorthin wollten (und das fischen war eh erfolglos gewesen). Also haben wir tagesverpflegung (Brötchen, Kekse, Wein und Bier) gepackt und sind mit 2 der Rover losgefahren. Straßen enden in Northarm, danach gibt es nur noch "Track" off-road... aber es macht wahnsinns spass und ist sehr holprig und wackelig. Nach einer Stunde steckte das erste Auto (natürlich das mit den Männern) fest, und wir mußten sie retten. Nach einer weiteren Stunde kamen wir zu "Fanny Cove" Haus, einem kleinen gemütlichen Haus mit Torfofen und ohne elektrizität in der Mitte von nirgens, ursprünglich wollten wir da das Wochenende verbringen, aber leider war das Wasser noch nicht angeschaltet. 50 m weiter, und es machte "rumms"... unser Rover steckte fest in einem Loch (im Wasser)!!!
Versuche den Rover mit Hilfe des anderen Rovers aus dem Loch zu ziehen scheiterten. Dann haben wir überlegt zum Haus zu gehen um Bretter zu holen um den Wagen aufzubocken und die Räder zu befreien. Der andere Wagen machte sich auf den Rückweg zum Haus, und zack, auf der Hälfte der Strecke steckte er fest!!! Und wir hatten keinen Rover mehr übrig um den anderen rauszuziehen.
Also haben wir es mit schieben versucht, wir haben den Wagenheber benutzt um ein Rad aus dem Loch zu befreien und das Rad mit Steinen, Brettern und Torf unterbaut... wieder schieben, nichts ging... schließlich hatten wir alle 4 Räder "unterbaut! Und nichts ging. Wir stellten uns auf eine Nacht in Fanny Cove ein, es hätte ja schlimmer sein können, wir hätten mitten im Nirgens, ohne Haus sein können, und ich hatte ein einziges Streichholz!!!! (Für den Torfofen). Wir hatten dummerweise auch keinen Schlafsack oder ähnliches, und den ganzen Tag war es kalt, Hagel, regen und Wind. Irgendwann gingen Jen und ich zum anderen Auto und fingen an Brötchen zu machen und das Essen zu rationieren. Als wir zurückkamen eine gute und eine schlechte Nachricht: Duncan hatte es geschaft den Rover aus dem Loch zu befreien, die schlechte: er wollte was auch immer tun und ist gleich wieder rückwärts ins Loch rein!!!
Und dann die Rettung!!! Die Bekannten vom Agriculture department kamen mit 3 Rovern über den Hügel... wir hatten längst nicht mehr daran gedacht dass sie überhaupt nach Bullpoint gefahren sind. Sie waren besser vorbereitet und mit gemeinsamen Aufwand waren wir nach ca 40 min alle im Konvoi auf dem Rückweg zur Siedlung... was für ein Sonntag- 5 Stunden im Nirgens festgesessen!!!
Jedenfalls war der Sonntagsbraten fertig als wir nach Hause kamen, und er war um so leckerer!
Wir haben uns entschieden uns auf die Suche nach den Pinguinen und dem "legendären" Strand Bullpoint zu machen, nachdem andere Wochenendgäste aus der Siedlung (zufällig Bekannte aus Stanley) uns am Abend vorher davon berichtet hatten dass sie dorthin wollten (und das fischen war eh erfolglos gewesen). Also haben wir tagesverpflegung (Brötchen, Kekse, Wein und Bier) gepackt und sind mit 2 der Rover losgefahren. Straßen enden in Northarm, danach gibt es nur noch "Track" off-road... aber es macht wahnsinns spass und ist sehr holprig und wackelig. Nach einer Stunde steckte das erste Auto (natürlich das mit den Männern) fest, und wir mußten sie retten. Nach einer weiteren Stunde kamen wir zu "Fanny Cove" Haus, einem kleinen gemütlichen Haus mit Torfofen und ohne elektrizität in der Mitte von nirgens, ursprünglich wollten wir da das Wochenende verbringen, aber leider war das Wasser noch nicht angeschaltet. 50 m weiter, und es machte "rumms"... unser Rover steckte fest in einem Loch (im Wasser)!!!
Versuche den Rover mit Hilfe des anderen Rovers aus dem Loch zu ziehen scheiterten. Dann haben wir überlegt zum Haus zu gehen um Bretter zu holen um den Wagen aufzubocken und die Räder zu befreien. Der andere Wagen machte sich auf den Rückweg zum Haus, und zack, auf der Hälfte der Strecke steckte er fest!!! Und wir hatten keinen Rover mehr übrig um den anderen rauszuziehen.
Also haben wir es mit schieben versucht, wir haben den Wagenheber benutzt um ein Rad aus dem Loch zu befreien und das Rad mit Steinen, Brettern und Torf unterbaut... wieder schieben, nichts ging... schließlich hatten wir alle 4 Räder "unterbaut! Und nichts ging. Wir stellten uns auf eine Nacht in Fanny Cove ein, es hätte ja schlimmer sein können, wir hätten mitten im Nirgens, ohne Haus sein können, und ich hatte ein einziges Streichholz!!!! (Für den Torfofen). Wir hatten dummerweise auch keinen Schlafsack oder ähnliches, und den ganzen Tag war es kalt, Hagel, regen und Wind. Irgendwann gingen Jen und ich zum anderen Auto und fingen an Brötchen zu machen und das Essen zu rationieren. Als wir zurückkamen eine gute und eine schlechte Nachricht: Duncan hatte es geschaft den Rover aus dem Loch zu befreien, die schlechte: er wollte was auch immer tun und ist gleich wieder rückwärts ins Loch rein!!!
Und dann die Rettung!!! Die Bekannten vom Agriculture department kamen mit 3 Rovern über den Hügel... wir hatten längst nicht mehr daran gedacht dass sie überhaupt nach Bullpoint gefahren sind. Sie waren besser vorbereitet und mit gemeinsamen Aufwand waren wir nach ca 40 min alle im Konvoi auf dem Rückweg zur Siedlung... was für ein Sonntag- 5 Stunden im Nirgens festgesessen!!!
Jedenfalls war der Sonntagsbraten fertig als wir nach Hause kamen, und er war um so leckerer!
Friday, October 3, 2008
Arme Pinguine
Nach dem Brand und Untergang eines grossen Fischereischiffes im Juni ausserhalb der Bucht ist eine Menge Öl ausgelaufen... und die Folgen werden erst jetzt wirklich sichtbar... die Pinguine kehren zurück, und jeden Tag werden neue verölte Tiere gefunden. Und selbst die, die es schaffen, sind nur ein kleiner Teil derer die nicht gefunden werden. Momentan sind bei Conservation 7 Pinguine unfreiwillig zu Gast, und freiwillige Helfer versuchen zu tun was geht. Gestern in der Mittagspause haben wir wieder Pinguine gewaschen... anfangs sind sie sehr verängstigt, aber ergeben sich bald in ihr schicksal, es sieht fast wie ein kleines "Wellnesscenter" aus. Zuerst wird Küchenöl in das Gefieder massiert, um das Schweröl zu lösen. Anschliessend werden die kleinen mit Spüli und warmen Wasser geschrubbt, geduscht, und trocken massiert.
Es ist eine sehr traurige Sache die Tiere zu sehen, und selbst wenn sie gereingt sind können die Innereien bereits so weit verölt sein, daß sie nicht überleben. Andererseits sind die kleinen aber auch sehr süß und zahm. Sie müssen mehrere Wochen in Stanley bleiben, damit sie wieder "wasserfest" werden und einer der Königspinguine hat sich schon eine richtige kleine Wampe angefuttert.
Ein kleiner Gentoo Pinguin musste zum zweiten Waschgang, als wir in den Paddock gestiegen sind und den "wohl genährten" Pinguin duschten kam der kleine Gentoo auch gleich und hat sich neben uns gesetzt... sobald die Reihe an ihm war hat er ein Tantrum geschmissen und ist durch den ganzen Auslauf gelaufen. Aber wir waren schneller!
Ich versuche noch Fotos zu bekommen, aber irgendwie weiß ich noch nicht wie. Also, warten und hoffen.
Es ist eine sehr traurige Sache die Tiere zu sehen, und selbst wenn sie gereingt sind können die Innereien bereits so weit verölt sein, daß sie nicht überleben. Andererseits sind die kleinen aber auch sehr süß und zahm. Sie müssen mehrere Wochen in Stanley bleiben, damit sie wieder "wasserfest" werden und einer der Königspinguine hat sich schon eine richtige kleine Wampe angefuttert.
Ein kleiner Gentoo Pinguin musste zum zweiten Waschgang, als wir in den Paddock gestiegen sind und den "wohl genährten" Pinguin duschten kam der kleine Gentoo auch gleich und hat sich neben uns gesetzt... sobald die Reihe an ihm war hat er ein Tantrum geschmissen und ist durch den ganzen Auslauf gelaufen. Aber wir waren schneller!
Ich versuche noch Fotos zu bekommen, aber irgendwie weiß ich noch nicht wie. Also, warten und hoffen.
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